Asthma Therapie

Eine Asthma Therapie in der Schlosspark-Klinik Gersfeld bietet sich nicht nur wegen des ausgezeichneten Klimas in der Rhön an. Längst ist bekannt, dass die Krankheit Asthma bronchiale durch unterschiedliche Allergene ausgelöst wird. In der Schlosspark-Klinik Gersfeld gehen wir deswegen alternativen Heil-Ansätzen nach, die unter anderem auf eine Ernährungsumstellung zielen. Denn Allergene in der Nahrung sind in vielen Fällen Auslöser der Krankheit. Das hat inzwischen sogar die Schulmedizin erkannt.

Asthma Therapie: Hintergründe und Indikationen

Anfälle von Atemnot, die durch Schleimbildung, Ödeme und Verkrampfungen der Bronchialmuskulatur ausgelöst werden, können bei Asthma-Patienten auf der Tagesordnung stehen. Etwa fünf Prozent der Deutschen (bei Kindern sind es bis zu zehn Prozent) sind von der Krankheit betroffen. Mit einer gezielten Asthma-Therapie können wir die Lebensqualität dieser Patienten erhöhen. Unser Ziel ist es, die reversible Erkrankung stark zu lindern, in vielen Fällen können wir sie sogar heilen.

Die Ganzheitliche Medizin, die wir in der Schlosspark-Klinik Gersfeld anwenden, empfiehlt dafür unter anderem die Ernährungsumstellung zu Vollwertkost. Bestimmte Nahrungszusatzstoffe und damit auch Nahrungsmittelallergene werden so vermieden.

Auch das Klima spielt eine herausragende Rolle bei der Therapie der Krankheit. Statistiken zeigen, dass es die meisten Asthmafälle in Schottland gibt (18,4%), die wenigsten in Südostasien (rund ein Prozent). Asthma in Kurorten mit gesunder Luft ist rückbildungsfähig, das wissen Patienten und Ärzte spätestens seit dem 19. Jahrhundert. Auch die Luft in der Region um die Schlosspark-Klinik Gersfeld hat sich als äußerst heilsam für unsere Asthma-Patienten erwiesen.
Neben den äußeren Reizen und Allergenen kann es jedoch auch Stress sein, der bei den Patienten Asthma-Schübe auslöst.

Ansätze in der Asthma Therapie

Die Art und Weise, wie wir die Asthma-Therapie vornehmen, ist bei jedem Patienten individuell. Sie richtet sich vornehmlich nach dem Schweregrad der Krankheit. Hier unterscheiden wir zwischen den vier Formen:

• intermittierend,
• leicht persistierend,
• mittelgradig persistierend und
• schwer persistierend

Inhalatoren gehören zur Standardtherapie, häufig wird β2-Sympathomimetikum eingesetzt, um den Immunglobin-Schub außer Kraft zu setzen.

Längst ist jedoch erwiesen, dass ein ganzheitlicher Ansatz, wie wir ihn in der Schlosspark Klinik Gersfeld befolgen, die Heilung wesentlich beschleunigt, gar erst ermöglicht. Deswegen versuchen wir, Allergene zu meiden. Die Nahrung gehört wie oben beschrieben dazu, ebenso das Vermeiden von Pollen-, Milben-, Staub-, Mehl- und Tierhaarallergenen. Auch die Hyposensibilisierung (SIT = „spezifische Immuntherapie“) kommt infrage. Hinsichtlich der Medikation kommen bei der zweiten Stufe niedrig dosierte Glukokortikoide zum Einsatz, bei der dritten Stufe werden diese höher dosiert, auch wird das β2-Sympathomimetika inhaliert. Bei Stufe 4 müssen systemische und hoch dosierte Glukokortikoide wie Prednisolon gegeben werden, hinzu kommt beispielsweise das Anti-IgE-Medikament Omalizumab.

Die Details der Asthma Therapie richten sich nach dem genauen Krankheitsbild des Patienten. Wir beraten Sie dazu gerne.