Bachblütentherapie

SchlossparkBachblüten

Bachblüten werden auch „die sanften Heiler“ genannt. Deswegen gehört die Therapie mit Bachblüten zu den schon länger durchgeführten Behandlungen in der Schlosspark Klinik Dr. von Rosen, die von unseren Patientinnen und Patienten oft gewünscht werden. Entwickelt wurde die Therapie schon in den 1930er Jahren. Sie basiert grundsätzlich auf einem Konzept des britischen Arztes Edward Bach (1886 – 1936), von dem sie ihren Namen erhielt (und nicht, wie manchmal fälschlich angenommen wird, weil nur am einem Bach wachsende Blüten verwendet werden). Beeinflusst wurde das Konzept von den homöopathischen Forschungen des deutschen Arztes Samuel Hahnemann (1755 – 1843). Zudem orientierte sich Edward Bach unter anderem an den Forschungen des Psychoanalytikers Carl Gustav Jung (1875 – 1961).

Bachblüten: Grundlagen der Therapie

In der Schlosspark-Klinik Dr. von Rosen zählen wir die Bachblütentherapie (Schreibweise auch: Bach-Blütentherapie) zu den alternativ medizinischen Verfahren, die in den letzten Jahrzehnten einen sehr großen Zulauf erfahren. Die Hintergründe hierfür finden sich in den Pharmaskandalen der letzten 50 Jahre und der Hinwendung der Menschen zu sanften und naturnahen Heilmethoden. Diese stellten auch schon vor mehr als hundert Jahren eine probate Alternative zur damaligen „Schulmedizin“ dar. Edward Bach ging von der These aus, dass körperliche Krankheiten (auch) auf seelischen Gleichgewichtsstörungen basieren. Hierbei ist anzumerken, dass es sich bei Dr. Bach um einen ausgebildeten Chirurgen handelte, der jahrelang auf Unfallstationen gearbeitet hatte und die Schulmedizin keinesfalls ablehnte.

Dennoch gelangte er – auch unter dem Einfluss der psychoanalytischen Thesen von Jung (einem Freud-Schüler) – zu der Auffassung, dass das seelische Gleichgewicht, wenn es gestört ist, körperliche Leiden verursacht, wobei er auch den umgekehrten Vorgang diagnostizierte und damit einen großen Teil der psychosomatischen Forschung des 20. Jahrhunderts mitbegründete. Seine Therapie zielt darauf ab, die geistig-seelische Ebene wieder zu harmonisieren, wozu er zunächst 19, später 38 Gemütszustände beschrieb, denen er Blüten zuordnete. Diese kochte er vorwiegend in Wasser aus (es gibt auch Methoden über Sonnenlicht), erzeugte damit Urtinkturen und potenzierte diese schließlich wie aus der Homöopathie bekannt in hohe Verdünnungen. Der größte und wesentlichste Unterschied zur Homöopathie besteht darin, dass Edward Bach ausschließlich ganz bestimmte Blüten anwendete, während die Homöopathie grundsätzlich pflanzliche, tierische und mineralische Stoffe für die Urtinkturen verwendet. Bei einer Bachblüten-Therapie entstehen aus den verwendeten, strikt vorgeschriebenen 38 Blüten die Blütenessenzen.

Wirksamkeit der Bachblütentherapie

Die Bachblüten Therapie erfuhr in den 1980er bis 1990er Jahren einen erheblichen Aufschwung (ähnlich wie die Homöopathie), vermutlich als Gegenpol zu den fragwürdigen Auswirkungen chemischer Präparate, wie sie die Pharmaindustrie immer aggressiver vermarktet. Der Hintergrund ist nicht nur medizintechnisch, sondern auch unter dem Blickwinkel des modernen Marketings zu verstehen: Pharmakonzerne entwickeln unter ganz erheblichem Aufwand rund 1.000 Medikamente, von denen rund 10 zur Zulassung gelangen und etwa eines zum wirtschaftlichen Erfolg führt. Dieses eine Medikament wird entsprechend aggressiv vermarktet, auch wenn es zu Missbildungen bei Neugeborenen (wie Contergan) oder zu Selbstmorden (wie das Antidepressivum Zoloft) führt. Diese Liste ließe sich bekanntermaßen endlos fortschreiben.

Mit homöopathischen Naturheilmitteln und mit Bachblüten sind solche prekären Auswirkungen nicht möglich und noch nie vorgekommen. Die Wirkungen wiederum sind unbestritten. Bachblüten ordnen wir der ursprünglichen Lehre von Dr. Edward Bach entsprechend den negativen Seelenzuständen zu, die nach der grundlegenden Philosophie der Bachblütentherapie positiv beeinflusst werden – ein weiterer Unterschied zur Homöopathie Hahnemanns, die auf dem Simile-Prinzip (Gleiches durch Gleiches heilen) basiert.

Zu den konkreten Therapieschritten mit Bachblüten beraten wir Sie in der Schlosspark-Klinik Dr. von Rosen gern.