Bindegewebe-Massage

Man zählt die Bindegewebe-Massage zu den so genannten Reflexzonentherapien. Sie ist eine alte Therapieform, die im frühen 20. Jahrhundert entwickelt wurde: Die Krankengymnastin Elisabeth Dicke linderte ihre starken Schmerzen nach einer starken Gefäßerkrankungen mit sanftem Streichen über die Reflexzonen. Diese Erfahrungen wurden anschließend von Dr. Heide Teirich-Leube in ihre heutige Form gefasst – diese wird auch in der Schlosspark-Klinik Dr. von Rosen als wirkungsvolle Methode zur Schmerzlinderung praktiziert.

Die Bindegewebe-Massage in der Schlosspark-Klinik Dr. von Rosen

Patienten, die unter unterschiedlichen Beschwerden leiden, können in der Schlosspark-Klinik Dr. von Rosen die Bindegewebe-Massage als Heilmethode in Anspruch nehmen. Hierbei handelt es sich genau genommen um die Massage von reflektorischen Zonen im Bindegewebe. Es besteht laut den Grundsätzen dieser Behandlungsform ein Zusammenhang zwischen dem Bindegewebe der Haut bzw. der Unterhaut mit der Muskulatur, dem Nervensystem und einem Organ. Die Massage wirkt direkt auf Beschwerden ein und lindert diese. Das erste Ziel der Bindegewebe-Massage ist die lokale Wirkung, welche über vegetative Bahnen erreicht wird: In verschiedenen Segmenten werden durch die Anwendung Spannungen nach und nach gelöst.

Jedes Organsystem im menschlichen Körper verfügt über ein ihm zugehöriges Segment im Bindegewebe. Die Bindegewebe-Massage ist daher eine Harmonisierungsmethode, welche vegetativ sowie auch segmental einen direkten Einfluss auf Erkrankungen der inneren Organe nehmen und diese behandeln kann.

Bei der Bindegewebe-Massage unterscheidet man zwischen der Faszien-, der Haut- und der Unterhauttechnik, sie werden in der Regel mit den Fingerkuppen des dritten und vierten Fingers ausgeführt. Hierbei entsteht in den behandelten Bereichen ein direktes Reizempfinden, so als ob man die Haut mit dem Fingernagel massieren würde. Die exakte Strichführung bei dieser Behandlung ist enorm wichtig für den Erfolg der Bindegewebe Massage: Weil bei dieser Anwendung über den Reflexbogen behandelt wird, muss der Therapeut über exakte Kenntnisse des Nervensystems verfügen.

Wann kommt die Bindegewebe-Massage zum Einsatz?

Eine Bindegewebe-Massage kann prinzipiell bei verschiedenen Beschwerden zum Einsatz kommen und diese lindern bzw. heilen.

Dazu zählen unter anderem:

  • degenerative Prozesse, Cellulite, Myogelosen, Neuralgien, Tendinosen, spastische Paresen, Faszienerkrankungen oder posttraumatische bzw. postoperative Zustände
  • Kopfschmerzen mit einer muskulösen Beteiligung des Zervikalbereichs oder auch Schmerzen bei Hypertonie, posttraumatische Kopfschmerzen und Schleudertrauma
  • Chronische Bronchitis sowie auch Bronchiekstasen und Asthma bronchiale
  • Reizmagen und Probleme des Magen-Darm-Systems
  • Nieren-, Leber- oder Gallenkoliken
  • spastische Obispation
  • Periphere Störungen der Durchblutung in den Arterien oder auch arteriosklerosische Veränderungen
  • lympathische oder venöse Stauungen
  • Rhythmusstörungen nach Herzinfarkten
  • vegetativ bedingte Tachikardien, Coronarspasmen oder auch pectaninginöse Beschwerden
  • Venenklappeninsuffizienz

Für eine genaue Diagnose der Erkrankung sollte ein Mediziner der Schlosspark-Klinik Dr. von Rosen konsultiert werden. Anschließend kann gemeinsam eine geeignete Therapieform ausgewählt bzw. ein Plan zur Behandlung mit der Bindegewebe-Massage erstellt werden. Setzen Sie sich daher am besten direkt mit unseren Experten der Klinik in Verbindung.