Die Hämatogene-Oxydations-Therapie

Die Hämatogene-Oxydations-Therapie (HOT) wurde vor allem in den 50er-Jahren durch Prof. Eduard Wehrli bekannt, der bereits seit 1925 experimentell mit der UV-Bestrahlung menschlichen Blutes Beobachtungen gesammelt und wissenschaftlich ausgewertet hat.
Bei dieser Behandlung wir dem Körper Sauerstoff und Ozon zugeführt. Dabei wird die Sauerstoffnutzung in allen Körperbereichen deutlich besser. In vielen Untersuchungen und wissenschaftlichen Arbeiten ist die Wirkung dieser Behandlungsmethode seither sehr eingehend beschrieben und ihre Wirksamkeit auch nachgewiesen worden. 1957 erdachte Prof. Wehrli das erste brauchbare HOT-Gerät und führte es in die medizinische Behandlung ein.

Die Hämatogene-Oxydations-Therapie (HOT), auch fotobiologische Oxidationstherapie genannt, ist eine Eigenblutbehandlung, bei der dem Patienten im Liegen ca. 80 ml Blut, mit pyrogenfreien Natriumcitrat ungerinnbar gemacht wird, aus der Armvene entnommen wird.

Dieses so vorbereitete Blut wird  wird zunächst mit medizinischem Sauerstoff angereichert und aufgeschäumt  und dann mit UV-C Licht bestrahlt. Durch UV-Bestrahlung wird ein Teil des Sauerstoffes in Singulett-Sauerstoff umgewandelt. Das behandelte Blut ist frei von Gasen (Sauerstoff, Ozon) und wird nach etwa 20-30 Minuten wieder über die Vene dem Kreislauf des Patienten zurückgeführt. Eine Gasembolie scheidet völlig aus, da in diesem so  behandelten Blut keine freien Gase mehr vorhanden sind. Während der ganzen Behandlung liegt der Patient bequem auf einer Liege und wird vom Therapeuten beaufsichtigt.

Die Hämatogene-Oxydations-Therapie eignet sich besonders für die Behandlung von Durchblutungsstörungen  in allen Körper-bereichen, insbesondere aber der Leber und auch bei gestörtem Fettstoffwechsel. Die Durchblutung der Extremitäten wird nachdrücklich verbessert.

Erfolgreiche Behandlungen durch die Hämatogene-Oxydations-Therapie als Zusatztherapie  bei folgenden Indikationen:

  • arterielle periphere Durchblutungsstörungen
  • coronare Herzerkrankungen
  • cerebrale Durchblutungsstörungen
  • Depressionen
  • chronische Erkrankungen wie Bronchitis, Asthma bronchiale, Colitis, Morbus Crohn, Gastritis, Migräne

Den vollständigen Artikel lesen Sie hier: Hamatogene_Oxidationstherapie_HOT