Pressemitteilung

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                Gersfeld, im April 2009

Naturheilkunde und Schulmedizin arbeiten Hand in Hand

Hoffnung für Krebskranke?

Krebs ist eine Geisel der Industrienationen im 21. Jahrhundert. In Deutschland werden pro Tag bei 1200 Menschen neue Krebserkrankungen entdeckt. 220 000 Deutsche sterben jedes Jahr an Krebs, jeder zweite Betroffene. Und das, obwohl jährlich Milliarden für Forschung und Therapie ausgegeben werden. Ein Ansatzpunkt könnte allerdings das wirkungsvolle Zusammenspiel von Schulmedizin und Naturheilkunde sein, glaubt der Gersfelder Arzt Dr. med. Jürgen Freiherr von Rosen, der seit über 30 Jahren die Schlosspark-Klinik in Gersfeld leitet.

Neue Perspektiven durch Zusammenwirken

„Das Zusammenwirken von Naturheilkunde und Schulmedizin ergibt völlig neue Perspektiven für Krebspatienten“, betont Dr. von Rosen. Der erfahrene Mediziner und leidenschaftliche Marathon-Läufer ist gelernter Schulmediziner und wandte sich nach seinem Medizinstudium der Naturheilkunde zu. Er kennt beide Welten und angesichts von mehreren tausend behandelten Patienten in seiner Klinik am Fuß der Wasserkuppe in Osthessen hat er genügend Erfahrung auf dem Gebiet der Naturheilkunde. Als Einzeltherapien sind naturheilkundliche Therapien wie Sauerstofftherapie, Mistelbehandlung oder die Fieberbehandlung nicht ausreichend, um Krebspatienten wirkungsvoll zu behandeln. Doch die gezielte, aus vielen Einzelteilen zusammengesetzte und auf die Bedürfnisse des Patienten abgestimmte Behandlung „ist anscheinend relativ oft in der Lage, das Erkrankungsrisiko zu senken und bei der bereits ausgebrochenen Krebskrankheit eine deutliche Besserung der Überlebenschancen herbeizuführen“, so Dr. von Rosen.

Gesunder Schlafplatz wichtig

Neue medizinische Studien haben nachgewiesen, dass die Ursachen für die Entstehung von Krebszellen weitgehend bekannt sind. Ein Gesichtspunkt ist, dass eine wesentliche Ursache für eine Krebserkrankung vermutlich in einer chronischen Entzündung liegt. Normalerweise kümmert sich der Körper mit seiner Immunabwehr selbst darum, Entzündungen und Verletzungen zu heilen. Doch ist er auch einer Vielzahl von Störungen von außen ausgesetzt, die zu chronischen Problemen führen können. Eine Wasserader besonders im Schlafzimmer führt zu einer Schwächung des Körperteils, der in der betroffenen Zone liegt. Es gibt auch Erkenntnisse, dass Elektrosmog zu einer Störung der elektrischen Ladung der körpereigenen Zellen und so zu einer Funktionsminderung derselbigen führen kann. In der Erfahrung von Dr. von Rosen liegt bei jedem seiner Krebspatienten ein geopathisch gestörter Schlafplatz vor. „Nur wer wirklich gesunden Schlaf sicherstellen kann, kann auch gesund werden“, betont Dr. von Rosen.

Hinwendung zu gesundem Lebensstil

Weitere Belastungen und chronische Entzündungsherde können auch von kranken Zähnen ausgehen. Oftmals ist man sich gar nicht bewusst, welchen Einfluss unbemerkte Entzündungen im Kiefer auf den restlichen Körper haben können, genauso wie die Belastung durch Umweltgifte wie Schwermetalle. „Vermutlich das Hauptproblem spielt sich im Dünndarm ab“, erzählt Dr. von Rosen und verweist auf einen der Pioniere der Naturheilkunde, den österreichischen Fasten-Arzt F.X. Mayr, der festgestellt hat, dass der Mensch nicht das ist, was er isst, sondern was er verdaut. „Wer nicht langsam isst und gut kaut, der sorgt dafür, dass viele Nahrungsbestandteile in zu großen Partikeln in den Dünndarm kommen“, erklärt Dr. von Rosen. Dort wird die Nahrung nicht richtig zerkleinert, es kann zur Zersetzung kommen und damit einhergehend zu Fäulnis und Gärung im Darm. So entstehen Giftstoffe, die den Organismus belasten. Wer seine Ernährung auf eine vegetarische Kost umstellt, sich mehr bewegt und seinen Schlafplatz entsprechend gestaltet, der hat gute Chancen, seinen Lebensstil in der richtigen Art und Weise beein-flusst zu haben. Mit einer verbesserten Verdauung verbessern wir auch unser Immunsystem, ist Dr. von Rosen überzeugt: „Wir müssen uns ganz entschieden einer gesunden Lebens- und Ernährungsweise zuwenden.“

Prävention wesentlicher Faktor

Bisher ging man davon aus, dass Krebszellen durch Mutation gesunder Zellen entstehen, die sich durch Zufall oder Einwirkung von Giften verändern. Mittlerweile gibt es aus der universitären Forschung Hinweise, dass bei einer chronischen Entzündung der Körper Stammzellen zur Reparatur schickt. Doch wenn die Entzündung sehr lange besteht, kann es passieren, dass die Stammzelle quasi ermüdet, sich nicht mehr normal ernähren kann und aus Sauerstoffmangel auf den Gärungsstoffwechsel umstellt. So kann ein Krebswachstum beginnen, wenn es dem Körper nicht gelingt, die veränderte Zelle zu eliminieren. Anscheinend wird die naturheilkundliche Auffassung der Krebsentstehung durch die neue Forschung bestätigt. Zu Beginn einer schulmedizinischen Krebs-Therapie kann man nicht voraussagen, ob die Krankheit geheilt wird. Das verunsichert viele Patienten, sie suchen Alternativen wie die Naturheilkunde. „Unser Bestreben in der Naturheilkunde ist es, frühzeitig zu vermeiden, dass überhaupt die erste Krebszelle entsteht, die nicht durch das Immunsystem erkannt wird“, erklärt Dr. von Rosen. Prävention bekommt in diesem Zusammenhang eine noch wichtigere Bedeutung – gesunde Ernährung, viel Bewegung, das ist für jeden Menschen essenziell, um lange gesund zu bleiben.

Schulmedizin und Naturheilkunde Hand in Hand

„Die gute Nachricht ist, dass man bei gezieltem Einsatz vieler naturheilkundlicher Methoden auch unter Einsatz entzündungshemmender schulmedizinischer Medikamente eine bessere Immunlage des Körpers erreichen kann“, weiß Dr. von Rosen. Ist der Krebs bereits ausgebrochen, ist meistens eine Operation sinnvoll, um die Menge der Krebszellen zu reduzieren. Auch wenn sich im Blut keine Krebszellen mehr nachweisen lassen, ist der Krebs unter Umständen nicht geheilt, da noch Restzellen im Körper schlummern können. Chemotherapie und Bestrahlung soll auch diese Zellen noch töten, doch eine vollkommene Ausheilung ist meist nur in zirka 5 Prozent der Fälle möglich. „Die Chemotherapie kann nützlich sein, ist aber auch mit Nebenwirkungen

verbunden“, so Dr. von Rosen. Er legt Wert darauf, gemeinsam mit seinen schulmedizinischen Kollegen für jeden einzelnen Patienten das große Spektrum der Naturheilkunde individuell zu prüfen in Verbindung mit den schulmedizinischen Maßnahmen wie einer Operation und der Gabe entzündungshemmender Medikamente. „Gute und wirksame Methoden gibt es genug, sie passen nur nicht immer auf jeden Krankheitsfall. Das Zusammenwirken von Naturheilkunde und Schulmedizin ergibt völlig neue, anscheinend sehr wirksame Perspektiven“, ist Dr. von Rosen überzeugt. Weitere Informationen auch unter www.schloss-klinik.de.

Ansprechpartner für Redaktionen:

Dr. med. Jürgen Freiherr von Rosen

 

Inhaber und ärztlicher Leiter der Schlosspark-Klinik Gersfeld
Tel. . 06654/16 0