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Pressemitteilung Abdruck erbeten. Wir freuen uns über ein Belegexemplar. Blutegel spielen in der naturheilkundlichen Ausleitungstherapie eine wichtige Rolle – nachgewiesene Wirkung Kleine Tiere, große Wirkung Ein kleiner Biss ist es nur, seine Wirkung ist aber umso größer: In der naturheilkundlichen Praxis ist der Blutegel als Teil der ausleitenden Therapie nicht mehr wegzudenken. Zumal es zahlreiche Beweise für die Wirksamkeit der Blutegel gibt. Sogar die Stiftung Warentest hat in ihrem Buch über alternative Heilmethoden zugestanden, dass der Blutegel bei Kniegelenkarthrose eine äußerst wirksame Therapie darstellt. Bereits 200 vor Christus finden sich erste Beschreibungen der Anwendung mit Blutegeln. Genauso wie beim Aderlass wurde allerdings auch die Anwendung mit Blutegeln im 18. und 19. Jahrhundert maßlos übertrieben – bis zu 100 Millionen Tiere, so heißt es in manchen Quellen, sollen nach Frankreich exportiert worden sein. Der Egel war fast ausgerottet und wird heutzutage in Zuchtanstalten kultiviert, wo ihn naturheilkundlich tätige Ärzte bestellen. Pro Sitzung werden zum Beispiel in der Schlosspark-Klinik in Gersfeld vier bis sechs Blutegel auf der Haut des Patienten an den entsprechenden schmerzenden Stellen angesetzt. Mit Nachblutung beträgt der Blutverlust pro Sitzung zwischen 250 und 350 Milliliter Blut. Ein Egel saugt sich normalerweise bis zu eine Stunde lang voll. Doch was ist das Geheimnis des Blutegels? Es gibt zahlreiche unbestrittene wissenschaftliche Nachweise, die zeigen, dass der Speichel des kleinen Blutsaugers einen Wirkstoffcocktail beinhaltet, der positive Auswirkungen auf den Blutkreislauf hat. Die Blutgerinnung wird positiv beeinflusst, darüber hinaus spielt vor allem die entzündungshemmende und antibiotische Wirkung eine große Rolle. Es gibt auch einige interessante Studien, die zeigen, dass die Blutegel-Therapie hochwirksam ist. „Die Blutegeltherapie ist zur Behandlung geeignet“, heißt es bei Stiftung Warentest bezüglich der Behandlung von Kniegelenk-Arthrose. Das basiert auf einer Studie, an der 51 Patienten mit Kniebeschwerden teilnahmen – diejenigen, die statt eines entzündungshemmenden Medikamentes mit Blutegeln behandelt wurden, fühlten sich weitaus besser. Eine unmittelbare Besserung der Schmerzen bei Arthrose-Patienten stellte auch ein Arzt aus dem Essener Klinikum Mitte fest bei seiner Studie aus dem Jahr 2001. Außerdem hielt die schmerzlindernde Wirkung mehrere Wochen an. Ebenso Unterstützung findet die Blutegel-Therapie bei der Carl und Veronica Carstens-Stiftung, die sich seit vielen Jahren intensiv der Forschung im Bereich der Naturheilkunde widmet. Studien der Stiftung zeigen die Wirksamkeit der Blutegel in der Behandlung. Bei vielen naturheilkundlichen Kliniken stehen die ausleitenden Therapien im Vordergrund – nicht nur mit Blutegeln, sondern auch das Schröpfen, der Aderlass oder das Entschlacken des Patienten mit Fasten-Therapien. „Wo ein Schmerz ist, da mach ein Loch und lass ihn hinaus“, hatte schon Theophrastus Bombastus von Hohenheim, besser bekannt als Paracelsus, im 16. Jahrhundert gesagt. Und damit den Nagel auf den Kopf getroffen – aus naturheilkundlicher Sicht ist es nämlich vor allem wichtig, dass das Bindegewebe entschlackt wird. Diese Erkenntnis hat vor allem Dr. Bernhard Aschner Anfang des 20. Jahrhunderts wieder in das Bewusstsein der Naturheilkunde zurückgeholt. Im Prinzip ist es im Körper eines kranken Patienten wie mit einem Spülmaschinensieb: Ist dieses verstopft, weil man vergessen hat, es zu säubern, werden beim nächsten Spülgang die Gläser sicher nicht glänzen. Das kann man auch auf den Körper übertragen: Damit der Stoffwechsel reibungslos funktioniert und der Körper seine Selbstheilungskräfte entfalten kann, muss er zunächst von all den Abfallstoffen gereinigt werden, die sich durch ungesunde Lebensführung angesammelt haben. Je besser die Ausleitung gelingt durch das vielfältige Therapienspektrum, desto besser wird auch die Funktion der Organe. Die Schlosspark-Klinik in Gersfeld, Fachklinik für naturgemäße Ganzheitsmedizin, hat diesen Ansatz seit nunmehr 25 Jahren verinnerlicht. Mehr Informationen zum Therapienspektrum gibt es unter www.schloss-klinik.de oder unter Telefon 06654/160.
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