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Pressemitteilung Abdruck erbeten. Wir freuen uns über ein Belegexemplar. Schlosspark-Klinik Gersfeld wendet Luffa-Therapie erfolgreich gegen Krankheiten an Mit dem Schnupfen verschwinden auch „100 Papiertaschentücher vorrätig halten“. Diese ungewöhnliche Therapieanweisung gibt Dr. med. Jürgen Freiherr von Rosen, Chefarzt der Schlosspark-Klinik Gersfeld, aus gutem Grund: Bei der Luffa-Kur verhält sich die Nase wie ein Marathon-Champion – sie läuft und läuft und läuft. Angenehm ist die etwa sechs Tage dauernde Kur für den Patienten nicht. Zumindest während der ersten Tage leidet er unter Beschwerden, die Grippesymptomen gleichen: Der Kopf ist zu, die Nasennebenhöhlen schmerzen, der Appetit nimmt ab, man schläft schlecht, der Schnupfen quält. Dennoch heißt es durchhalten, da bei einem Abbruch der Kur die erhoffte Wirkung nicht eintritt. Doch mit jedem benutzen Taschentuch verschwinden auch Gifte in den Müll. Genau dies, die Ausscheidung von Toxinen, ist der Sinn der Luffa-Therapie. Und als erwünschte Folge die damit zusammenhängende Heilung von chronischen Nasennebenhöhlenentzündungen, Migräne, Tinnitus und anderen Krankheiten (siehe Kasten). Vor allem chronische Beschwerden können sich laut Dr. von Rosen bessern, da eine Giftausleitung über Nasennebenhöhlen und Kopf immer auch eine Entlastung für den Gesamtorganismus darstelle. „In den Atemwegen, zu denen auch die Nasennebenhöhlen gehören, haben sich über Jahrzehnte Toxine abgelagert“, erklärt der naturheilkundlich ausgerichtete Dr. von Rosen den Hintergrund der Luffa-Behandlung. Diese Gifte finden sich nicht nur in der Nasenschleimhaut selbst, sondern auch in den dazugehörigen Knochen. Deshalb seien sie auch nur schwer herauszuziehen, so der Klinikchef. Dies gelinge aber mit der Luffa-Kur. Da die Nasennebenhöhlen eng mit der Hirnanhangdrüse, den Augenhöhlen, den Ohren und dem gesamten Lymphsystem des Kopfes in Verbindung stehen, werden die Ausscheidungsbemühungen des Körpers durch verschiedene Maßnahmen unterstützt. Und wie funktioniert die Entgiftungs-Therapie? Zunächst wird der Patient etwa 2 Tage lang, durch die Reinigung des Darmes, z.B. die Colon Hydro Therapie, auf die Kur vorbereitet. Die Fachkräfte in der Klinik stellen währenddessen die Luffa-Tropfen her. Vom 1. bis 3. Tag, der eigentlichen Luffa-Therapie, erhält er morgens, nachmittags und abends (am 3. Tag nur noch morgens) eine Luffa-Einträufelung, die die Nase zum Fließen bringt. Oberstes Gebot ist absolute Ruhe, da das Immunsystem stark belastet wird. Dazu kommen täglich vom 1. bis 4. Tag Kamille-Dampfbäder, Dauerbrausen, Infusionen mit Vitamin-C und homöopathischen Ausleitungsmitteln sowie Lymphdrainage im Kopf- und Halsbereich. Ferner muss er sich mindestens 2-3 mal täglich eine spezielle Lymphsalbe im Bereich von Hals, Ohren und Achselhöhlen einreiben. Und: jede Menge trinken: vor allem Nierentee. Fußbäder sollen vor kalten Füßen schützen. Schließlich runden tägliche Nasenspülungen in „Luffastellung“ (hinknien, den Kopf nach unten halten und drei Minuten in dieser Stellung verharren) das Heilprogramm ab. Für die Linderung von Schmerzen empfiehlt der Klinikleiter Kältetherapie mit Eis oder kalten Waschlappen, evtl. auch eine ärztliche Neuraltherapie. Schmerzmittel dürfen nicht angewandt werden. Nach der Kur sollte die Nasenspülung noch zwei Wochen lang fortgesetzt werden. Zudem stellt Dr. Rosen spezielle Tropfen und Dragees zusammen, die zwei Wochen nach der Behandlung in der Klinik eingenommen werden sollen. Zur Erhöhung der Therapiewirkung empfiehlt Dr. von Rosen bei abnehmendem Mond, und zwar immer in der Woche vor Vollmond, eine weitere Kur zuhause, bei der der Patient nochmals eine Woche lang die Lymphsalbe anwendet und die Nasendusche mit einem Tropfen Nasenreflexöl anreichert. Dazu kommt abends ein Kopfdampfbad mit Himalaja-Sole und Nasenreflexöl. Einen Trost hat Dr. von Rosen für Patienten, die sich der doch eher unangenehmen Prozedur unterzogen haben: Je häufiger die Therapie angewandt wird, desto mehr Toxine werden gelöst und herausgeschwemmt. „Bei Wiederholung der Luffa-Kur“, so der Arzt, „wird diese von Mal zu Mal leichter“. Weitere Informationen zur Luffa-Therapie und anderen naturheilkundlichen Diagnostik- und Therapieverfahren gibt es in der Schlosspark-Klinik Gersfeld, Tel. 06654/160, Fax 06654/16 63 oder im Internet unter www.schloss-klinik.de. |