Pressemitteilung

Abdruck erbeten. Wir freuen uns über ein Belegexemplar.
Dieser Text hat 4.591 Zeichen und 68 Zeilen.              
Gersfeld, den 14. Juli 2004

Hoffnung für Schmerzpatienten

Sanfter Kampf gegen den Schmerz

Analgetika, Anti-Inflammatoria, Sedativa – solche Zungenbrecher gehen Schmerzpatienten in der Regel fließend über die Lippen. Denn dabei handelt es sich um Medikamente, die in der Ärzteschaft noch immer als wichtigster Faktor der Schmerzbehandlung angesehen werden. Dementsprechend hoch ist die Zahl ihrer Verordnungen – mit steigender Tendenz.

Schmerzmittel meist überflüssig?

„Unnötig und überflüssig“ findet indessen der auf ganzheitliche Naturmedizin spezialisierte Dr. Jürgen Freiherr von Rosen die Gabe von Schmerzmitteln in den meisten Fällen. Nicht zuletzt angesichts deren vielfacher Nebenwirkungen. Das Schmerzproblem sei im großen und ganzen gelöst, nur werde dies nicht zur Kenntnis genommen. Lediglich bei chronischer Polyneuropathie, bei der anscheinend degenerative Veränderungen der Nerven Hauptursache für die Schmerzen sind, sei es schwierig mit diesem Therapiekonzept zu helfen. „Schmerzen zu beseitigen ohne Einsatz schwerwiegender Medikamente ist heute im allgemeinen kein Problem mehr“, so von Rosen. Für ihn ruht eine erfolgreiche, den Schmerz auf Dauer und nebenwirkungsfrei auslöschende, Therapie auf sechs Säulen, die ihren Ursprung in den Forschungen und Theorien einiger bekannter Ärzte des vergangenen Jahrhunderts haben:

Sechs Säulen gegen den Schmerz

  • Nach Hans-Heinrich Reckeweg entstehen die meisten Krankheiten durch die Einlagerung von Giftstoffen, so genannte Homotoxine. Die Ausleitung dieser Toxine erfolgt unter anderem durch Schwitzen, Schröpfung oder Aderlass. Dazu muss die Entgiftung über die zuständigen Organe Leber und Niere angeregt werden, etwa durch homöopathische Medikamente.
  • Franz Xaver Mayr sah die Ursache der Mehrzahl aller Krankheiten in der Zersetzung von Nahrungsbestandteilen im Darm. Um dieser Gärung und Fäulnis und der damit verbundenen Bildung von endogenen Giftstoffen entgegen zu wirken und die Verdauungsorgane zu entlasten, entwickelte er die Mayr-Kur mit Milch und Brötchen. Außerdem empfahl er Vorsorge durch langsames Essen, gutes Kauen, Disziplin bei der Nahrungsaufnahme und Einhaltung klarer Essenszeiten (z.B. abends nur wenig).
  • Von Ernst Hartmann stammt die Erkenntnis, dass viele Krankheiten als Standortproblem angesehen werden müssen und der Mensch nicht gesund werden kann, wenn er ständig pathologischen Reizen aus der Umwelt, beispielsweise Elektrosmog, ausgesetzt ist. Daher muss zum Beispiel von einem versierten Baubiologen untersucht werden, ob der Schlafplatz geopathisch belastet ist und dieser gegebenenfalls auf eine neutrale Stelle verlegt werden.
  • Ferdinand und Walter Huneke erforschten die wesentlichen Zusammenhänge der Segmenttherapie, die aus der Naturheilkunde nicht mehr wegzudenken ist. Die Brüder entdeckten auch das „Sekundenphänomen“, nach dem es theoretisch möglich ist, jeden Schmerz in Sekundenschnelle auszulöschen. Dies ist heute zwar mit der Neuraltherapie allein sehr schwierig geworden, im Verbund mit anderen Methoden aber häufig vorführbar.
  • Ernst van Aaken erkannte, dass durch sportliches Ausdauertraining auch Schmerzzustände zu bessern und auszuheilen sind. Seine Theorie wird heute durch immer mehr Untersuchungen bewiesen. Damit steht er der Homotoxinlehre von Reckeweg sehr nahe, denn moderater Ausdauersport ist intensive, ganzheitliche Ausleitungstherapie, die im übrigen auch zu mehr Lebensfreude verhilft und die medizinischen Kosten drastisch senkt.
  • Der Amerikaner George Goodheart schließlich gilt als Begründer der angewandten Kinesiologie, einem einfachen, zuverlässigen und preiswerten Diagnose- und Therapieprogramm. Über den Muskeltest etwa kann man in vielen Fällen schnell und ohne Einsatz von Geräten die Ursache von Schmerzen herausfinden und diese beseitigen.

Dr. med. Jürgen Freiherr von Rosen praktiziert seine ganzheitliche Naturmedizin seit über 30 Jahren auf fundierter schulmedizinischer Basis. Der Gersfelder Arzt ist Inhaber und ärztlicher Leiter der Schlosspark-Klinik Gersfeld sowie einer großen Landarztpraxis, Buchautor und Verfasser zahlreicher Fachartikel; der engagierte Naturheilkundler führt regelmäßig Fortbildungen für interessierte Ärzte durch und ist Initiator des Gersfelder Gesundheitstages, einer Informationsveranstaltung für den interessierten Laien rund um die Naturheilkunde und gesundes Leben. Zudem ist er Vorsitzender der Gesellschaft zur Entwicklung und Förderung der Naturheilkunde e.V., die u.a. Seminare und Vorträge für das Publikum anbietet. Weitere Informationen im Internet unter www.schloss-klinik.de oder über Tel. 06654/160 (Schlosspark-Klinik Gersfeld).

Ansprechpartner für Redaktionen: Dr. med. Jürgen Freiherr von Rosen, Tel. 0665/160

 TextDesign Tonya Schulz, Tel. 09777/32 35