Pressemitteilung

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Gersfeld, den 01. Juli 2009

In Gersfeld gibt es für Burnout-Patienten eine sanfte Therapie mit naturheilkundlicher Begleitung 

Von der Hyperaktivität in die Selbstmordgefahr

Burnout – sicher kein Modewort sondern ein Zeichen für unsere immer kränkere Gesellschaft. Leistungsdruck, wenig Bewegung, ungesunde Ernährung und permanenter Zeitmangel hinterlassen in Körper, Geist und Seele Spuren. Eine typische chronische Erkrankung unserer Zeit ist das sog. Burnout-Syndrom, das weit mehr ist als nur zeitweise Erschöpfung. Ein Wellnessaufenthalt wird hier wenig helfen, viel sinnvoller ist eine ganzheitliche Behandlung, die einerseits die Ursachen aufspürt und hilft diese zu beseitigen und andererseits die Folgebeschwerden bei Burnout wie Konzentrations- und Schlafstörungen, Infektanfälligkeit oder Magen-Darm-Beschwerden zu behandeln.

Der auf naturgemäße Ganzheitsmedizin spezialisierte Arzt Dr. med. Jürgen Freiherr von Rosen hat deshalb mit den Psychotherapeuten Markus Marbaise und Albin Spielvogel ein Therapiekonzept für Burnout-Patienten zur Rehabilitation und Prävention mit naturheilkundlicher Begleitung entwickelt. Angeboten wird es in der Schlosspark-Klinik im hessischen Gersfeld am Fuße der Wasserkuppe, einem idyllischen Kneippheilbad in einer liebevoll restaurierten Jugendstilvilla. Alles Faktoren, die für den Naturmediziner und die Psychotherapeuten besonders wichtig sind. Die familiäre Atmosphäre in natürlicher Umgebung, individuelle Gesprächstherapien über 10, 17 oder auch mehr Tage oder Wochen und eine begleitende naturheilkundliche Eingangsuntersuchung mit maßgeschneidertem Therapiekonzept sind das Besondere an dem neuen Angebot, das ab sofort buchbar ist. Ein weiterer Bestandteil des Angebots ist die Bewegung – ebenfalls behutsam auf den Burnout-Patienten zugeschnitten, von leichten Spaziergängen bis zur sportmedizinischen Leistungsdiagnostik spannt sich der Bogen. Die gesunde vegetarische Vollwertkost der Schlosspark-Klinik rundet das Vier-Säulen-Konzept ab.

Da die Therapie jeweils individuell auf den Patienten abgestimmt wird, eignet sie sich für jedes Stadium der Krankheit, aber auch zur Prävention. „Beim Burnout-Syndrom ist es besonders wichtig, dass man die ersten Warnsignale unseres Körpers erkennt und auf Erholung achtet“, betont Dr. von Rosen, seit über 30 Jahren Inhaber der Fachklinik für naturgemäße Ganzheitsmedizin. Wichtig sei, so von Rosen, Marbaise und Spielvogel, dass ein am Burnout-Syndrom Erkrankter erkennt, dass er sein Leben neu strukturieren muss, dass er seine eigenen Bedürfnisse nach Ruhe, Bewegung und sozialen Kontakten wahrnimmt. Dies funktioniert aber nur mit professioneller Hilfe. „Die Kunst ist es, die notwendigen Veränderungen zu akzeptieren und den Mut zur Selbstfürsorge aufzubringen, neue Wege im beruflichen und privaten Alltag auszuprobieren und dauerhaft zu integrieren“, sagt Dr. von Rosen und betont: „Am wichtigsten ist die Prävention.“ Weitere Informationen zu Burnout und zum naturheilkundlichen Angebot in Gersfeld unter www.schloss-klinik.de.

Ansprechpartner für Redaktionen:

 

 

Dr. med. Jürgen Freiherr von Rosen
Schlosspark-Klinik Gersfeld, Tel. 06654/160
Markus Marbaise, Diplom-Pädagoge (Universität), Staatliche Psychotherapiezulassung (HeilprG)
Tel. 0931/78 16 97
TextDesign Tonya Schulz GmbH, Tel. 09777/32 35

Hintergrund: Was ist Burnout?

Der deutsche Psychoanalytiker Herbert Freudenberger hat in den Siebziger Jahren den Begriff Burnout als erster geprägt. Das Burnout-Syndrom  vom Englischen „burn out“ für ausbrennen  ist ein Zustand der ausgesprochenen emotionalen Erschöpfung. Vom Burnout können alle gesellschaftlichen Gruppen betroffen sein von Schülern über Arbeitslose bis zu Rentnern, von Arbeitern über Angestellte im Büro bis zu vielbeschäftigten Managern.

Gesicherte Zahlen, wie viele Menschen in Deutschland am Burnout-Syndrom leiden, gibt es nicht. Doch der immer komplexer werdende Arbeitsalltag, die Bedürfnisse der Familie und die Sorgen über die soziale Absicherung im 21. Jahrhundert sorgen dafür, dass die Menschen oftmals vollkommen überfordert sind.

Burnout bedeutet nicht, dass man sich nach einem stressigen Tag einfach schlapp und ausgelaugt fühlt. Burnout ist eine anhaltende physische und psychische Leistungsschwäche, verbunden mit dem Verlust der Fähigkeit, sich körperlich und seelisch zu regenerieren. Der Zustand der totalen Erschöpfung ist der Endzustand einer Entwicklung, die mit idealistischer Begeisterung anfängt und über Frustration zu Desillusion und Apathie, psychosomatischen Erkrankungen und Depression oder erhöhter Aggressivität führt. In jedem Fall muss ein Patient mit Burnout-Syndrom umfassend und ganzheitlich behandelt werden. Mehr unter www.schloss-klinik.de