Migräne – Vorteile einer naturheilkundlichen Behandlung

Irene Danzer (Name von der Redaktion geändert), eine leicht übergewichtige Patientin, sucht erstmals im Alter von 55 Jahren medi-zinische Hilfe, die ganzheitlich ausgerichtet ist. Sie leidet seit vielen Jahren an heftigen Migräneattacken, zwei- bis dreimal pro Woche. Diese sind immer mit Übelkeit und Schläfenkopfschmerz verbunden, abwechselnd auf der linken und rechten Seite. Die Patientin klagt außerdem über schmerzende Gelenke, gelegentliche Herzrhythmus- und Schlafstörungen.

Es erfolgt eine Untersuchung „auf Herz und Nieren“ samt Schlafplatz. Ihre Krankengeschichte beginnt schon früh. Als Kind litt sie unter Keuchhusten, Mittelohrentzündungen, Masern, Scharlach und Mumps. Es folgten mehrere Operationen. Im Alter von 15 Jahren wurde ihr der Blinddarm entfernt, zwei Jahre später die Gallenblase, mit 33 Jahren die Mandeln und vor acht Jahren die Gebärmutter. Mehrfach mussten ihr Nierensteine herausoperiert werden. In den letzten Jahren leidet sie verstärkt unter Fettunverträglichkeit. Blä-hungen und Durchfällen. Die Beschwerden verstärken sich, wenn sie Speisen gegessen hat, die in irgendeiner Form Milch enthielten (Lactose-Intoleranz).

Bei der Untersuchung klagt die Patientin über einen leichten Druckschmerz in der Magen- und Nabelgegend. Ihre Rückenmuskulatur ist sehr verspannt und die Wirbelsäule leicht verkrümmt. Sie leidet außerdem an einer angeborenen Hüftfehlstellung, die in nächster Zeit operiert werden soll. Ihr Gebiss ist gut saniert mit Goldfüllungen, ohne Amalgam.

Die Blutwerte sind weitgehend normal, ebenso der Stuhlbefund. Bei der Nahrungsmittel-Testung mittels Bioresonanz-Diagnostik findet sich eine Allergie (Unverträglichkeit) auf Eier, Weizen, Milch und Milchprodukte, Zucker und verschiedene Süßungsmittel, Ketchup, Glutamat und diverse Nahrungsmittelzusatzstoffe sowie auf Quecksilber. Ihr Blut ist übersäuert und enthält zu wenig Sauerstoff. Außerdem ist die Fließgeschwindigkeit vermindert.

Um die Patientin umfassend ganzheitlich behandeln zu können, wird außerdem eine geobiologische Untersuchung bei ihr zu Hause empfohlen. Tatsächlich ist ihr Schlafplatz durch ein Störfeld belastet. Außerdem bilden verschiedene Elektrogeräte und ungünstige Installationen in ihrem Schlafzimmer Elektrosmog.

Meine Diagnose nach dieser umfassenden Ersterhebung: Die Patientin leidet an einer Magen-Darm-Migräne. Die belastete Leber, Folge der früheren Gallenblasenentfernung, hat die Anfälle wohl noch verstärkt. Die Krankheiten im Kindes- und Jugendalter weisen auf ein geschwächtes und gestörtes Immunsystem hin, das wiederum die Entwicklung der verschiedenen Nahrungsmittel-Unver-träglichkeiten begünstigte. Ausgehend von den verschiedenen Ursachen entwickeln wir ein umfassendes Behandlungskonzept aus mehreren Teilen. Jeder Schwachpunkt wird gesondert behandelt.

Mit einem ansteigenden Fußbad nach Schiele und daran anschließender intensiver Fußreflexzonen-Therapie wird besonders die Niere angeregt. Die Niere ist neben Leber und Darm das Hauptausscheidungs- und  Entgiftungsorgan. Es spielt in der Behandlung chronischer Krankheiten eine Hauptrolle. Deswegen gehört die Nierenbehandlung immer in das Konzept der naturheilkundlichen Ganzheitsbehandlung hinein.

Mittels Elektroneural-Therapie nach Croon werden mehr als 300 Punkte der Körperoberfläche, sehr häufig Akupunkturpunkte, auf elektrisches Normalniveau gebracht. Bei chronischen Krankheiten sind diese Punkte in der Regel in ihrer elektrischen Leitfähigkeit erniedrigt und zeigen an, dass auch die dazugehörigen inneren Organe (über die Reflexnervenbahnen sind Haut und innere Organe miteinander verbunden) in ihrer Funktion beeinträchtigt sind.

Die elektrische Reizung der Hautpunkte verbessert die Funktion der inneren Organe wieder

Mit Bioresonanz-Diagnostik werden Allergien, besonders Nahrungsmittel-Allergien, gefunden und mit Bioresonanz-Therapie be-handelt. Es handelt sich dabei nicht um sofort wirkende Allergien, wie die sogenannte Nesselsucht, sondern häufig um langsam wirkende Unverträglichkeits-Erscheinungen. Diese können sich beispielsweise in Kopfschmerzen, Hautausschlägen, Herzbe-schwerden, allgemeiner Unlust, Depressionen und Schlafstörungen ausdrücken.

Bei dieser Therapie werden Schwingungen der entsprechenden allergieauslösenden Stoffe, wie zum Beispiel Weizen, Milch, Eier und Zitrone, aufgenommen und dem Patienten über Hand-Elektroden zurückgegeben.

Man versucht auf diese Art und Weise, die pathologischen Schwingungen im Patienten zu löschen, eben aufgrund der Interferenz. Wenn man zwei Steine nebeneinander gleichzeitig ins Wasser wirft, dann werden sich die Wellen dieser beiden Steine an manchen Stellen aufheben und an anderen verstärken.

Bei der Bioresonanz-Therapie versucht man auf die gleiche Art, die Schwingungen so zu erzeugen, dass sie sich gegenseitig aufhe-ben. Dies ist theoretisch einfach, in der Praxis aber sehr viele schwieriger, trotzdem oft erfolgreich.

Wegen der Übersäuerung des Blutes werden einige Baseninfusionen gegeben. Mit passenden homöopathischen Konstitutionsmitteln versuchen wir, die angeborenen zum Teil erworbenen Organschwächen dieser Patienten zu kompensieren. Mittels Irisdiagnostik lassen sich diese Schwächen relativ einfach erkennen.

Zur Stärkung des Immunsystems bekommt die Patientin einige Eigenblutinjektionen.

Die seelische Ausgeglichenheit sollen Bachblüten verbessern. Zu Hause werden das Bett umgestellt und die elektrischen Störquellen so gut wie möglich ausgeschaltet.

Seit einem Jahr bleiben die Migräneattacken aus

Nach fünf Wochen ist die komplexe Behandlung abgeschlossen, und die Patientin fühlt sich seit langem erst-mals richtig wohl. Die Nahrungsmittel-Unverträglichkeit hat sich weitgehend abgebaut. Sie kann wieder früher unverträgliche Nahrung essen, wenn sie sie im Sinne einer Rotations-Diät einnimmt, also nicht jeden Tag, sondern nur ein- bis zweimal pro Woche. Die Herzrhythmus- und Schlafstörungen sind vollkommen verschwunden.

Für die bevorstehende Hüftoperation errechneten wir nach ihrem Biorhythmus einen optimalen Termin. Der Eingriff verlief sehr gut, ebenso die Heilung. Schon kurz nach der Operation konnte die Patientin wieder gehen. Inzwischen liegt die Behandlung gut ein Jahr zurück. Irene Danzer blieb von Migräneanfällen weiterhin verschont.

Migräne ist eine Krankheit mit meist halbseitigen Kopfschmerzen, die weitgehend nur mit Schmerz-Medikamenten behandelt wird. Mit diesen Medikamenten kann man aber nicht heilen, sondern nur die Beschwerden lindern. Das liegt daran, dass die Ursache der Migränebehandlung in der konventionellen Medizin nicht bekannt ist.

Das Krankheitsbild und seine Ursachen

In der Naturheilkunde können wir die Migräne in den meisten Fällen hinsichtlich ihrer Ursachen genau erklären. Diese Ursachen liegen hauptsächlich in Störungen des Niere-Blasen-Bereichs, des Leber-Gallen-Bereichs und des Magen-Darm-Bereiches. Sie sind deswe-gen häufig mit kalten Füßen, einem kalten Gesäß, mit Nahrungsmittel-Allergien und allgemeinen Verdauungsbeschwerden verbunden.

Obwohl die Erkrankung familiär gehäuft auftritt, sind letztlich nicht die Gene die Ursache der Migräneattacken, sondern die Anlage zu den o.g. Organstörungen. Wenn man die ursächlichen Organstörungen erkannt hat, kann man sie auch naturheilkundlich sehr gezielt behandeln.

Vermeiden von Migräne

Die Migräne lässt sich nur vermeiden, wenn man die Ursachen kennt und gezielt die einzelnen Organsysteme behandelt. Dafür muss man aber das Ursachenmosaik erkennen und jeder Einzelursache des komplexen Therapiebildes gezielt behandeln.

Die Behandlung der Migräne richtet sich nach den verschiedenen Ursachen. Eine Magen-Darm-Migräne muss über den Magen-Darm behandelt werden. Dabei muss man auch an Nahrungsmittel-Allergien, Darmpilze und sonstige Schwächen im Bereich der Verdau-ungsorgane denken. Eine Magen-Darm-Migräne geht immer mit Erbrechen und Übelkeit einher.

Eine Niere-Blasen-Migräne hängt immer mit kalten Füßen sowie Kopfschmerzen im Nacken- und Augenbereich zusammen. Hier liegt eine Schwäche des Niere-Blasen-Systems zugrunde. Diese kann naturheilkundlich sehr gut behandelt werden. Auch Akupunktur hilft in vielen Fällen. Die Leber-Gallen-Migräne ist nicht sehr häufig und trifft eher korpulente als schlanke Menschen. Ihr wesentliches Merkmal ist der Schläfenkopfschmerz sowie der Persönlichkeitstyp, der eher schwitzt als friert. Hier helfen häufig sog. ausleitende Verfahren, besonders auf dem Akupunkturmeridian von Leber und Galle.

Neben den Einzelformen existieren auch verschiedene Mischformen, die entsprechend kombiniert behandelt werden müssen.

Im Allgemeinen gelingt es aber, diese verschiedenen Formen sehr gut voneinander abzutrennen und dementsprechend eine ganz gezielte Behandlung einzuleiten.

Den vollständigen Artikel lesen Sie hier: Migrane