Naturheilkunde

Die Naturheilkunde nimmt in der Schlosspark-Klinik einen zentralen Platz im Behandlungsspektrum ein, Hier kommen unterschiedlichste Verfahren zum Einsatz. Sie erhalten bei uns Therapien nach Edward Bach (Bachblüten) ebenso wie nach der Dorn Methode, ansteigende Fußbäder und Bindegewebs-Massagen, Dauerbrausen und Fußreflexzonen-Massagen, klassische Massagen und medizinische Wannen-Vollbäder sowie weitere Therapie-Angebote, über die wir Sie gern auf unseren Seiten informieren. Zur Naturheilkunde gehört traditionell ein relativ großes Spektrum von Methoden, mit denen unter anderem Ihre Selbstheilungskräfte aktiviert werden. Gemeinsam ist diesen Methoden, dass sie sich natürlich vorkommender Stoffe und natürlicher Anwendungen, Bewegungsmuster und Verhaltensweisen von Patientinnen und Patienten bedienen, wodurch Heilprozesse auf sanfte und vor allem ungefährliche Weise in Gang gebracht und unterstützt werden. Neben den Heilpflanzen und den organischen und mineralischen Stoffen der Homöopathie nutzt die Naturheilkunde nach den Worten eines ihrer modernen Begründer (Alfred Brauchle, schon 1952) Licht, Luft, Sonne, Nahrung, Ruhe und Bewegung gleichermaßen, Wärme und Kälte, Erde und Wasser, Gedanken und Gefühle, Atmung und Willen eines Menschen. Diese Definition entsprach freilich dem Verständnis vor einem halben Jahrhundert und war zudem bewusst sehr weit gefasst. Wie alle Forschungsrichtungen hat sich die Naturheilkunde natürlich weiterentwickelt und ruht heute auf modernen wissenschaftlichen Grundlagen, auch wenn sie ihre Traditionen nicht verleugnet.

Was zählt alles zur Naturheilkunde?

Viele medizinische Bereiche, welche die klassische Schulmedizin erweitern, werden heute zur Naturheilkunde gezählt. Bereiche der alternativen Medizin gehören ebenso dazu wie die Komplementärmedizin, wobei die meisten Wirkungen inzwischen wissenschaftlich belegt wurden und weiter belegt werden, wie wir in der Schlosspark-Klinik Gersfeld täglich feststellen können. Grundlagen schufen unter anderem der Arzt Hufeland (1762 – 1836) und der Naturheilkundler Friedrich Eduard Bilz (1842 – 1922), die von Hahnemann (Homöopathie) und Bach (Bachblütentherapie) geschaffenen Grundlagen zählt man ebenfalls dazu. Zu den Verfahren gehören:

• Einsatz von Pflanzenwirkstoffen (Phytotherapie)
• Wasseranwendungen (Hydrotherapie und Balneotherapie)
• Bewegungstherapie
• Colon-Hydro-Therapie
• gesunde Kost und angepasste Diät (Diätetik)
• Anwendung ätherischer Öle unter neurologischen und psychotherapeutischen Gesichtspunkten (Aromatherapie)
• Rhythmus der Lebensführung (Ordnungstherapie)
• Heilfasten

Zwischen den Therapieformen gibt es Überschneidungen und vielerlei Komplementäre. Der wissenschaftliche Beleg, der in manchen Publikationen angezweifelt wird, konnte vielfach noch nicht auf der Basis der Evidenzmedizin erbracht werden, was den meisten Patientinnen und Patienten recht gleichgültig ist, wenn sie die positiven Auswirkungen der Naturheilkunde am eigenen Körper spüren. Ein Beispiel hierfür wäre das Heilfasten: Was und wie dabei genau „entschlackt“ und „entgiftet“ wird, ist nicht in jedem Fall zu belegen, die Heilfastenden selbst empfinden den Vorgang jedoch als ausgesprochen entlastend.

Zuordnung unserer Methoden zur Naturheilkunde

Manche Ärzte und Heiltherapeuten nehmen eine recht strenge Unterscheidung zwischen Naturheilkunde und Alternativmedizin vor, sie möchten beispielsweise die Bachblütentherapie oder die Homöopathie, selbst die Traditionelle Chinesische Medizin aus der Naturheilkunde verbannen. Dahinter vermuten wir eher ideologische Gründe, während wir auf den ganzheitlichen Ansatz natürlicher Verfahren setzen. Diese bringen ein gestörtes Gleichgewicht im Körper und zwischen Körper und Psyche wieder ins Lot, was den Ausgangspunkt jeder Heilung bildet. Nach historischem Verständnis, mit dem wir bei unseren Behandlungen konform gehen, bildet die Naturheilkunde die eigentliche Basis für jede Gesundung eines Menschen.