Bronchitis

Die Bronchitis Therapie ist eine der Therapiemöglichkeiten, durch die sich die Schlosspark-Klinik Dr. von Rosen innerhalb ihrer ausgezeichneten Umgebung eignet. Menschen mit akuter Bronchitis (J20 innerhalb der Klassifikation nach ICD-10) profitieren ungemein von der Kurort-ähnlichen Luft in Gersfeld und dem ganzheitlichen Konzept unserer Klinik.

Dieses Konzept lässt in unserer Nichtraucher-Jugendstilvilla am Schlosspark Gersfeld ideal verwirklichen. Gerade von schwerer Bronchitis betroffene Patientinnen und Patienten können ihre Krankheit in der Umgebung unseres Schlossparks und auf unserer Sonnenterrasse ideal ausheilen.

Bronchitis Therapie: Hintergründe

Von der akuten Bronchitis sprechen Ärzte, wenn die Bronchien (größere verzweigte Atemwege) entzündet sind und die Erkrankung Husten, Fieber und Schleimproduktion verursacht. Bei einer Tracheobronchitis ist auch die Luftröhre betroffen. Eine Bronchitis gehört zu den häufigsten Krankheiten in Mitteleuropa, allerdings subsumieren Allgemeinmediziner verschiedene Krankheitsbilder von Atemwegsinfekten unter diesem Begriff. Die Bronchitis Therapie in der Schlosspark-Klinik Dr. von Rosen beginnt daher mit einer genauen Anamnese der Krankheit. Vielfach weisen die Patienten eine Vorgeschichte mit Asthma bronchiale auf, auch besteht nach einer schweren Bronchitis ein auf das Neunfache erhöhtes Risiko, an Asthma zu erkranken. Das lässt die wirksame Bronchitis Therapie als sehr indiziert erscheinen. Beiden Krankheitsbildern liegt eine bronchiale Hyperreagibilität (Überempfindlichkeit der Atemwege) zugrunde. Sollte die Bronchitis mit einer Chlamydieninfektion einhergehen und diese nicht behandelt werden, ist das Risiko einer späteren Asthmaerkrankung besonders hoch. Leider liegen in epidemologischer Hinsicht zu wenige Daten für die Verursachung einer Bronchitis durch Viren, Bakterien oder Pilze vor, hierauf werden die Patienten in der Schlosspark-Klinik Dr. von Rosen sofort untersucht.

Akute Bronchitis aufgrund von Erregern kann in verschiedenen Formen vorliegen, die hinsichtlich der Therapieansätze zu identifizieren sind. Dabei ähneln sich die Symptome bei allen Formen der Bronchitis sehr stark, Husten und Atemnot sowie Schleimabhusten treten in nahezu jedem Fall auf. Der Auswurf des Schleims ist entweder dünn- oder zähflüssig, bei einer viralen Entzündung weist er eine klare bis gräuliche Färbung auf. Sollten Bakterien die Bronchitis verursacht haben, hustet der Patient gelb-grünlichen Schleim aus, wobei dieses Symptom als nicht absolut eindeutig gilt. Patienten mit einer Erkrankung an obstruktiver Bronchitis leiden unter Verkrampfungen der Atemmuskulatur, was das Abhusten des Schleims erschwert und beim Atmen das typische Röcheln und Pfeifen verursacht. Rund 60 Prozent aller Bronchitis-Patienten weisen ähnliche Lungenfunktionen wie nicht schwer erkrankte Asthma-Patienten auf. Der Weg zum Asthma ist ein kurzer, daher sind nach einer Bronchitis Nachkontrollen nötig.

Maßnahmen der Bronchitis Therapie

Bronchitis wird zwar medikamentös bekämpft, längst ist aber erwiesen, dass ein ganzheitlicher Ansatz wie in der Schlosspark-Klinik Dr. von Rosen die Heilung ganz wesentlich beschleunigt, wenn nicht überhaupt erst ermöglicht. Sollten Bakterien die Bronchitis verursacht haben, geben wir Antibiotika, bei Virenerkrankungen erfolgt eine vorrangig symptomatische Behandlung. Als Medikamente setzen wir pflanzliche Hustenstiller ein, die beruhigend und abschwellend wirken, chemische Hustenstiller mit ihrer Wirkung auf das Hustenzentrum im Gehirn halten wir gemeinsam mit vielen anderen Medizinern für bedenklich und wenden sie nur an, wenn es nicht anders geht wie bei äußerst belastendem nächtlichen Hustenreiz. Mukolytika und Sekretolytika zur Schleimlösung, unter anderem N-Acetylcystein, halten wir ebenfalls in ihrer Wirksamkeit für wenig belegt und verzichten hierauf eher. Hingegen bekämpfen wir mit Antibiotika eine bakterielle Bronchitis und setzen durchaus Schmerzmittel und Fiebersenker gegen die grippalen Begleitbeschwerden ein.

Bei einer spastischen Bronchitis erweisen sich kurzzeitig wirkende Bronchien erweiternde Medikamente als notwendig, welche die Patienten meist inhalieren. Auch eine inhalierte Salzlösung als sehr natürliches Mittel löst den Schleim. Viel Trinken und Ruhe gehört zu den begleitenden Maßnahmen unserer Bronchitis Therapie.